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Nachhaltigkeit

Biomassenutzung – Chance für nachhaltige Waldwirtschaft und Biodiversität!


Wie lässt sich die verstärkte Nutzung von Biomasse mit der Erhaltung der Biodiversität in den heimischen Wäldern vereinbaren? Die folgende Kurzfassung der von der Österreichische Bundesforste AG in Auftrag gegebenen WWF-Studie1 bietet eine Anleitung zur naturverträglichen Nutzung forstlicher Biomasse.

Die Rahmenbedingungen


Die Republik Österreich hat sich im Kyoto-Protokoll der Klimarahmenkonvention zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und im Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Biodiversitätskonvention) zum Schutz der biologischen Vielfalt international verpflichtet.

Im Hinblick auf die Erreichung des Ziels aus dem Kyoto-Protokoll hat die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern die Österreichische Strategie zur Nachhaltigen Entwicklung sowie die Österreichische Klimastrategie 2008/2012 ausgearbeitet. Quantitative Ziele dieser Strategie ist es u.a., den Biomasseeinsatz um 75 % zu erhöhen und dadurch einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung des CO2-Emissionsreduktionszieles zu leisten. In einem waldreichen Land wie Österreich kommt der energetischen Verwertung von forstlicher Biomasse eine besondere Bedeutung zu.


Biomassegewinnung aus Durchforstungsrückständen und Zuwachs


Das größte Biomassepotenzial in den Wäldern Österreichs bieten der ungenutzte Holzzuwachs (jährlich ca. 5,2 Millionen Festmeter) und die Durchforstungsrückstände. Dieses wäre technisch, wirtschaftlich und ökologisch realisierbar und könnte den prognostizierten Mehrbedarf abdecken. Der Großteil dieses Potenzials befindet sich im Kleinprivatwald. Zur Mobilisierung des Biomassepotenzials im Kleinprivatwald ist die Entwicklung verschiedener Konzepte notwendig, welche an die unterschiedlichen Interessen und Wertvorstellungen der Waldbesitzer angepasst sind.


Auszug aus: Kompetenzfeld Natur- und Umweltschutz, Dipl.-Biol. Martina Baaske und DI Gerald Plattner, Jänner 2007



Beitrag zum Klimaschutz

Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff, der  - nachhaltig bewirtschaftet - zeitlich unbegrenzt zur Verfügung steht. Bei der Verbrennung wird jene Menge an CO2 freigesetzt, die von den Pflanzen zuvor aufgenommen wurde. Biomasse wird somit als CO2-neutral gewertet. Der Betrieb des Biomassekraftwerks Simmering bedeutet, auch unter Berücksichtigung der CO2-Emissionen für die Holzbereitstellung,eine CO2-Emissionsvermeidung von rund 144.000 Tonnen pro Jahr.


Schonung fossiler Ressourcen

Gerade die Energieerzeugung aus fossilen Energieträgern, wie beispielsweise Erdöl oder Kohle, ist mit einem erheblichen Ressourcenverbrauch verbunden. Durch die Verwendung von Waldbiomasse für die Wärmeerzeugung werden fossile Brennstoffe im Ausmaß von rund 78.200 Tonnen Steinkohle, rund 525.000 Tonnen Heizöl oder rund 446.800 Tonnen Erdgas eingespart.

 

Nachhaltigkeit

Die Erzeugung von Strom und Fernwärme aus Biomasse entspricht dem ökologisch nachhaltigen Leitgedanken. Ziele wie Schonung von fossilen Ressourcen und bestmögliche Nutzung des Rohstoffes Holz stehen im Vordergrund der ökologischen Ausrichtung. Bei der Realisierung der Projekte und im laufenden Betrieb der Anlagen wurden und werden höchste Umweltstandards und größtmögliche Effizienz als Maßstab angelegt.


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